Um die kleinen, bäuerlich geprägten Ortschaften westlich von Schongau kennenzulernen, begeben
wir uns auf den Radweg entlang der B 472 Richtung Marktoberdorf und überqueren bei der
Einmündung nach Burggen die Hauptstraße, um weiter auf dem Radweg zu bleiben. Nach einem
kleinen Wäldchen queren wir wieder die Straße, fahren auf eine kleine Anhöhe und schon geht es
nach Burggen hinein. Auf der St.-Anna-Straße bewegen wir uns vorbei an der St.-Anna-Kapelle nach
Tannenberg und nun brauchen wir schon Kraft in den Beinen, um ohne abzusteigen auf den Berg mit
einer Höhe von 831 m zu radeln. Im Ort bleiben wir auf der Dorfstraße geradeaus Richtung Hausenried,
biegen dort rechts ab und kommen auf die Straße nach lngenried. Wir durchfahren den Ort auf
der Hauptstraße nach Sachsenried. Um nach Sachsenried zu kommen, erklimmen wir einen weiteren
Berg, der uns jedoch mit einem herrlichen Blick über das Schongauer Land bis zu den Alpen entschädigt.
Damit haben wir auch den höchsten Punkt unserer Radtour erreicht.
INFO: Sachsenried wurde als mittelalterliche Rodungssiedlung 1218 erstmals erwähnt. Ein kleines Juwel
mit Barock- und Rokokoausstattung ist die Pfarrkirche die dem heiligen Martin geweiht ist.
Ein kleiner Abstecher zur Wallfahrtskirche Dietlried lohnt sich.
Am Ortsende von Sachsenried Richtung Schwabsoien biegen wir rechts in einen landwirtschaftlichen
Weg ein, gekennzeichnet als S 5, und gelangen hauptsächlich bergab nach Schwabsoien. Wir
biegen rechts in die Straße nach Schwabbruck ein.
INFO: In Schwabbruck, erstmals 1059 in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrich IV. genannt, fahren
wir an der Pfarrkirche St. Walburga vorbei, ein massiver Bau mit romanischem Turm und
gotischem Chor.
Wir radeln über die Brücke und biegen links in die Pfannenschmiede ein. Über Altenstadt erreichen
wir wieder Schongau.